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Donnerstag, 10.02.2005

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  Schickt uns bitte eure Nachrichten, Meldungen und Ideen per Email an: widerstand (at) no-racism.net
Oder via Webformular anonym an die gleiche Adresse: no-id.com
 
Archiv  
  Hier findet ihr das MUND-Archiv aller Aussendungen seit dem Februar 2000.  
Editorial  
 

Ziel des widerst (at) nd-MUND (MedienUnabhängiger NachrichtenDienst) ist die möglichst rasche Information über gesellschaftspolitisch relevante Termine, Hinweise und Diskussionsbeiträge zu Widerstand und Antirassismus sowie verwandten Themen ... -> weiter

 
Update  
  Die stehts aktualisierten Widerstandsseiten präsentiert von popo.at
Letzter Widerschrei
Mon, 8 Sep 2003 21:01:07 +0200
Widerst (at) nd-MUND 21:00
no-racism.net 17:00
Betazine 16:00
Ceiberweiber 14:00
Raketa gestern
 
     
 

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INHALTSVERZEICHNIS

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01 Lesenswertes + Termin + Buchtipp
von venezuela-info.net <office (at) venezuela-info.net>
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02 BAUSTEINE DER SPRACHE
von KINDERVILLA <office (at) kindervilla.info>
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03 Seminar "Interkulturelles Lernen/Interkulturelle
Bildung" von "IZKS" <izks (at) atnet.at>
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04 mayday2005: nächste vorbereitung: 28.1.
von "ver netzung" <vernetzung (at) gmx.at>
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MELDUNGEN UND KOMMENTARE
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05 Dänemark/Wahlen/EU-Gegner/Erfolg
von KPÖ Steiermark <kpoe_stmk (at) hotmail.com>
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06 Sozialbericht/Armut/Maßnahmen/Kahr/KPÖ
von "Parteder Franz" <Franz.Parteder (at) stadt.graz.at>
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07 Strafanzeige gegen ÖIAG-Vorstand und KapitalvertreterInnen
im ÖIAG- Aufsichtsrat von Werkstatt Frieden & Solidarität
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08 Verfahren gegen Spitzenbeamten
von <angela.mores (at) chello.at>
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INTERNATIONALES
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09 [CUADPUpdate] MOVEMENT DISPATCH: Reminders & Ray Krone
"makeover" & News.... von "Abraham J. Bonowitz" <abe (at) cuadp.org>
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10 Kanan Makiya: The shiite obligation
von "wadi wien" <wadi.wien (at) gmx.at>
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REDAKTIONELLES

Diese Ausgabe hat Angela Mores (widerstand (at) no-racism.net) zusammengestellt.

Bei weiteren Fragen bitte zuerst unser Editorial lesen.
 
INHALT

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01 Lesenswertes + Termin + Buchtipp
von venezuela-info.net <office (at) venezuela-info.net>
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Veranstaltung
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Samstag, den 12.03.2005
Film- und Kulturtag zu Venezuela
Uhrzeit: 10:00 - 17:00
Genaueres Programm demnÀchst!
http://www.vhs.at/Kursdetail.do?id=658853&mID=3010&nb=4&subNavXML=4114&owner=275&term=venezuela&category=-1&mainCategory=-1&fromDate=&orderBy=-1&pS=10&hit=0&sB=send&vhs=275
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Literaturtipp
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Aufstand der Vernunft ´Hasta la victoria, siempre!´ - Venezuela, Kuba: revolutionÀre Strategien zur óberwindung von Kapitalismus und Imperialismus
184 Seiten
Preis: 6,5 Euro / Solipreis 9 Euro
Bestellungen an: der.funke (at) jugendkaempft.com
Der Inhalt der zweiten Ausgabe unseres Theoriemagazins â• Aufstand der Vernunft╳ beschÀftigt sich mit den Debatten Ãπber die Zukunft der lateinamerikanischen Revolution. Wir wollen mit dieser Textzusammenstellung der deutschsprachigen Linken einen Einblick in die Kontroversen rund um die zentralen Fragen der Revolution in Venezuela und Kuba bieten.
http://www.derfunke.at/hpneu/modules.php?op=modload&name=News&file=article&sid=399
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Lesenswerte Artikel zu Venezuela
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Papierfabrik nationalisiert
Venezuela: Enteignung von Unternehmen soll nach Aussagen von PrÀsident Chávez aber »einmalig« bleiben. Neue Chancen fÃπr Hunderte Venepal-BeschÀftigte
http://www.jungewelt.de/2005/01-25/008.php
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Papierfabrik in Arbeiterhand
PrÀsident Venezuelas beschloss Enteignung
Von Dario Azzellini
Per Dekret hat der venezolanische PrÀsident Hugo Chávez dieser Tage das Papierunternehmen Venepal enteignet.
http://www.nd-online.de/artikel.asp?AID=66448&IDC=3
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»Ein revolutionÀrer Impuls fÃπr ganz Venezuela«
Verstaatlichung der Papierfabrik Venepal löste landesweites Echo aus. Hunderte anderer Betriebe sind in Àhnlicher Lage. Ein GesprÀch mit Ricardo GalÖndez
* Der Venezolaner Ricardo GalÖndez war Redakteur der marxistischen Zeitung »Topo Obrero« und ist heute Berater verschiedener Gewerkschaften. AuÃerdem ist er Sprecher einer landesweiten SolidaritÀtsbewegung, die sich fÃπr die UnterstÃπtzung der Belegschaft der kÃπrzlich verstaatlichten Papierfabrik Venepal einsetzt.
http://www.jungewelt.de/2005/02-04/021.php
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Jahrhundertdeal mit Iran
Bei der Sicherung seiner Energieversorgung kommt Peking Washington zunehmend in die Quere, insbesondere in SÃπdamerika, Afrika und im Mittleren Osten
http://www.jungewelt.de/2005/01-29/004.php
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Zeng Qinghong besucht Venezuela
Der venezolanische Vize-PrÀsident, Jose Vicente Rangel Vale, hat am Samstag in der Hauptstadt Caracas den dort zu Besuch weilenden chinesischen Vize-StaatsprÀsidenten Zeng Qinghong empfangen.
http://www.china.org.cn/german/156024.htm
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André Scheer: Marxismus und Bolivarianismus
Die tiefgreifenden VerÀnderungen, die seit rund sechs Jahren in Venezuela vor sich gehen, stoÃen auch in Europa auf immer mehr Interesse. Der Prozess, der von seinen Protagonisten ehrgeizig als «Bolivarianische Revolution» bezeichnet wird, hat die staatlichen und ökonomischen Strukturen des sÃπdamerikanischen Landes durchgeschÃπttelt und die KlassengegensÀtze offengelegt.
http://www.kominform.at/article.php?story=20050130151627298
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Zur Abwechslung, die Leiden der FDP:
Globalisierung / Venezuela: FDP kritisiert Aussagen von Hugo Chávez auf dem Weltsozialforum
Nur wenige Jahre nachdem viele Völker das kommunistische Joch abgeschÃπttelt haben werden Ã≥uÃerungen des venezolanischen PrÀsidenten Hugo Chávez, es sei notwendig, den Kapitalismus zu Ãπberwinden und einen menschlichen Sozialismus anzustreben, von den Teilnehmern des Weltsozialforums begeistert gefeiert. Dazu erklÀrt Karl Addicks:
http://www.vcrisis.com/index.php?content=de/200502061224
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02 BAUSTEINE DER SPRACHE
von KINDERVILLA <office (at) kindervilla.info>
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Liebe KollegInnen!Wie bereits angek̹ndigt, findet unser Fortbildungsseminar am Donnerstag 17.2. und am Freitag 18.2.2005 statt. Nun k̦nnt ihr diesem Schreiben das detaillierte Programm entnehmen.

BAUSTEINE DER SPRACHE
Wie viel Zweisprachigkeit ist m̦glich? Welche Bildungschancen sind im Kindergarten hinsichtlich der fr̹hkindlichen Mehrsprachigkeit vorhanden?
Donnerstag, 17. Februar 2005
15:00-18:00 Uhr
Migrationsakademie des Vereins Multikulturell
Mentlgasse 7, 6020 Innsbruck
40 Jahre Migration:
Entstehung von "Migrantenfamilien", Migrantenfamilien und Kindererziehung, Sozio-kulturelle Voraussetzungen von MigrantenkindernReferent: Ovagem Agaidyan
Integrationsreferent, Mitglied der Menschenrechtskommission fÃπr Tirol und Vorarlberg, Leiter der KindervillaFreitag, 18. Februar 2005
9:00-12:30 / 14:30-18:00 Uhr
TIBS-Tiroler Bildungsservice
Adamgasse 22, 6020 InnsbruckMehrsprachige Entwicklung bei Kindern mit einer anderen Erstsprache als Deutsch
Workshopleiterin: Mag. Dr. Susanna Buttaroni ("Projekt Integrationshaus", Wien)
9:00-12:30
- EinfÃπhrung
 Daten: L1-, L2- und Fremdsprrachenerwerb (Workshop mit abschlieÃender Besprechung im Plenum).
Kaffeepause
 Sprachenpolitische Asppekte: Integration - Anpassung - Vielfalt & DiversitÀt auf der sprachlichen Ebene (PrÀsentation und Diskussion).
 Gute Praxis: Rahmenbedingunggen und Didaktik am Beispiel eines COMENIUS-Projektes (PrÀsentation).
 Gute Praxis: Förderungswegee im Alltag: Mögliche Ressourcen und Techniken.
 Abschluss.
**********************************************
Mag. Dr. SUSANNA BUTTARONI
Diplomstudium der Slawistik in Rom und Doktoratstudium der Allgemeinen Sprachwissenschaft in Wien. LehrtÀtigkeit in Italienisch als Fremdsprache (Erwachsenenbildung und UniversitÀt), seit 2003 an der Jagiellonien UniversitÀt in Krakau, PL (LehrauftrÀge Ãπber "Interkulturelle Kommunikation" im Dolmetsch- und óbersetzungs(post)studium). Aus-/Fortbildung von Sprachunterrichtenden in Methodik und Linguistik. Koordination und inhaltliche Aufgaben (Autorenschaft) in transnationalen Sprach- und Bildungsprojekten ("Zentrum fÃπr Fernstudien der UniversitÀt Linz"; "Projekt Integrationshaus", Wien; Ludwig Boltzmann Institut fÃπr Schulentwicklung und international-vergleichende Schulforschung). Autorin von LehrbÃπchern fÃπr die italienische, deutsche und englische Sprache sowie von Publikationen im Bereich der Fremdsprachendidaktik, Linguistik und Sprachenpolitik.
Derzeitige Arbeitsschwerpunkte: Linguistik und Sprachenpolitik (frÃπhe Mehrsprachigkeit, insbesondere bei Migrantenkindern), soziale Integration von Minderheiten.
12:30-14:30 MittagspauseBildungschance Mehrsprachigkeit: Herausforderungen und Lösungsmöglichkeiten in der tÀglichen praktischen Arbeit
Workshopleiter: Ao. Univ. Prof. Mag.Dr.phil. Georg Gombos, Uni Klagenfurt, Inst. f. Erziehungswissenschaft,
Abt. Interkulturelle Bildung
14:30-18:00
In diesem Workshop sollen die TeilnehmerInnen Beispiele aus ihrer tÀglichen Praxis thematisieren können. Gemeinsam sollen diese Beispiele analysiert werden (Wie kann man den Fall verstehen? Ergeben sich neue Blickwinkel?) und lösungsorientiert an einer Verbesserung, an Handlungsalternativen gearbeitet werden (Was will ich verÀndern? Was hilft mir dabei?). Methodisch wird je nach Fall in Abstimmung mit den TeilnehmerInnen das rationale AnalysegesprÀch, das psychodramatische Nachspielen einer Szene oder die Aufstellung (Systemische Strukturaufstellung) der Grundproblematik eingesetzt werden.
**********************************************
Dr. Georg Gombos, Ao.Univ.Prof. Mag.Dr.phil., geb. 1957 ist Mitarbeiter am Institut fÃπr Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung der UniversitÀt Klagenfurt, Abteilung fÃπr Interkulturelle Bildung (derzeit Abteilungsleiter). Freiberuflicher Psychotherapeut (Integrative Gestalttherapie, Lehrtherapeut igwien), Supervisor und Coach. Arbeitsschwerpunkte: Interkulturelle Bildung, Lehrerfortbildung, Supervision, Leitung und Co-Leitung von zahlreichen mehrwöchigen LehrgÀngen im In- und Ausland, Lehrbeauftragter fÃπr MAS-Lehrgang ≥European General Mediator╳ (seit 1999). Habilitationsschriftt ≥Babylon in der Postmoderne. Interkulturelle Mehrsprachigkeit als neues PParadigma der Bildungsarbeit╳ (FakultÀt fÃπr Kulturwissenschaften der UniversitÀt Klagenfurt, Mai 2004).
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Unkostenbeitrag: • 50,- / stark beschrÀnkte TeilnehmerInnenzahl
Anmeldungen unter: 0512-562929 oder
office (at) migration.ccEine Veranstaltung des Vereins Multikulturell und der Kindervilla.

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03 Seminar "Interkulturelles Lernen/Interkulturelle
Bildung" von "IZKS" <izks (at) atnet.at>
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Subject: Seminar "Interkulturelles Lernen/Interkulturelle Bildung"
Interkulturelles Lernen/Interkulturelle Bildung
Univ. Prof. Mag. Dr. Dietmar Larcher
In diesem Seminar werden Theorien des interkulturellen Lernens identifiziert und auf ihren politischen, gesellschaftlichen und psychosozialen Gehalt hin untersucht. Es werden aber auch Erfahrungen mit didaktischer Arbeit - learning by doing - gemacht.
Ziele:
- Klärung der Begriffe „Kultur", "Interkulturalität", "Lernen", "Bildung" und "Interkulturelle Bildung";
- Dimensionen des Interkulturellen Lernens als soziales Lernen, als politische Bildung, als antirassistische und sprachliche Bildung diskutieren;
- Inhalte und Methoden Interkulturellen Lernens an Hand praktischer Beispiele kennen lernen;
- Spezielle Formen interkulturellen Lernens an Hand konkreter Beispiele kennen lernen.
Ablauf:
- Interkulturelle Übung zum Kennenlernen
- Einführungsreferat
- Themenzentriertes Kennenlernen
- Überlegungen zum Kultur- und Bildungsbegriff (Referat)
- Anschauen und Analyse eines Videofilms (Mehmet und Maria)
- Durchführung eines kleinen interkulturellen Projekts
- Besprechung der Ergebnisse
- Referat: „Der K(r)ampf der Kulturen" mit anschließender Diskussion
- Wahlweise: Anschauen und Analyse eines zweiten Videofilms - oder Durchführung einer Befragung
- Kurze Zusammenfassung der Ergebnisse
Methoden:
- Referat und Diskussion
- „Miniprojekte"
- Videoanalysen
Weiterführende Literatur:
Bauer-Jelinek: Business-Krieger. Überleben in Zeiten der Globalisierung. Wien: ÖVG (= Österreichische Verlagsgesellschaft) 2003.
Bryman, A.: The Disneyization of Society. London: Sage 2004.
Hall, S.: Rassism-us und kulturelle Identität. Ausgewählte Schriften Band 2. Hamburg: Argument Verlag 1994.
Huntington, Samuel P.: Kampf der Kulturen. Die Neugestaltung der Weltpolitik im 21. Jahrhundert. München, Wien: Europaverlag 19978
James, A. (Hrsg.): Vielerlei Zungen. Mehr-sprachigkeit + Spracherwerb + Pädagogik + Psychologie + Literatur + Medien. Klagenfurt/Celovec: Drava 2003.
Koch, J.: Megaphilosophie. Das Freiheitsversprechen der Öko-no-mie. Göttingen: Steidl-Verlag 2002.
Larcher, D.: Die Liebe in den Zeiten der Globalisierung. Konstruktion und Dekonstruktion von Fremdheit in interkulturellen Paarbeziehungen. Unter Mitarbeit von Petru_ka Krcmárová, Ruth Krcmár und Gerti Schmutzer. Klagenfurt: Drava 2000.
Larcher, D./Renner, E./Anzengru-ber, G./Pirstin-ger, S. (Hrsg.): Gren-zen der Vielfalt? Globalisierung, Regionalisierung, Ethnisierung. Schulheft 92, 1998.
Robertson, R.: Glokalisierung: Homogenität und Heterogenität in Raum und Zeit. In: Beck, U. (Hrsg.): Perspektiven der Weltgesellschaft. Frank-furt a. M.: Suhr-kamp 1998
Zizek, S.: Welcome to the Desert of the Real. London: Verso 2002.

Dietmar Larcher, Univ.-Prof. Mag. Dr.,
geb. 1940. Emeritierter Universitätsprofessor am Institut für Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung der Universität Klagenfurt. Seit 2001 Gastprofessor an der Shahid Beheshti Universität Teheran. Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirates am CIS (= Centre for Intercultural Studies des Europarates). Beschreibung und Analyse der sozialen, politischen, psycho-sozialen und psychischen Auswirkungen von Integrationsprozessen auf die betroffenen Subjekte. Schwerpunkte in Forschung und Lehre sowie Publikationen zu Interkultureller Bildung und Erziehung in Österreich und in Südtirol, Kulturschock, Zweisprachigkeit und Identität, interkulturelle Ehen und Lebensgemeinschaften. Evaluation von interkulturellen Bildungsprozessen.Termine: Fr, 18. und Samstag, 19. Februar 2005
jeweils 10.00 - 18.00 Uhr
Kosten: € 120.- inkl. Unterlagen und Pausengetränke
Ort: Volkshochschule Favoriten
Arthaberplatz 18
1100 Wien


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04 mayday2005: nächste vorbereitung: 28.1.
von "ver netzung" <vernetzung (at) gmx.at>
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bericht vom MayDay05-Treffen 28.01.05:
#######

Das naechste MayDay05-Wien-Treffen findet am 11.02. um 19.30 Uhr im
Ammerlinghaus statt

#######
1) Mobilisierung:
- Möglichst bald soll damit begonnen werden, mittels diskursiver
Veranstaltungen sowie mit Hilfe von Plakaten, Stickers usw. fuer den
MayDay05 in Wien zu mobilisieren; auch in den Bundeslaendern und im
benachbarten Ausland;
- Gezieltere Vernetzung mit Wiener Kongress- und F13-Menschen zwecks
wechselseitiger Bewerbung und Mobilisierung wurde angedacht;
Ankuendigungstext und Homepage-URL der Initiativen sollen bald schon ueber
diese Liste gehen;
- Plakate/Flyer/Stickers: Kopie der MayDay04-Plakate aus Barcelona/Milano?!2) Mayday-Parade:
# bzgl. Route:
- Beginn: Yppenmarkt
- Schluss: EKH
# ≥Paradentechnisches„:
- Thematisierung von Illegalisierung (als Zentralaspekt der
≥Prekarisierung von Leben„) und daran gekoppelter staatlicher Praktiken
(Abschiebung & Abschiebeknaeste) nicht zuletzt anlaesslich des 6.
Jahrestags des Todes von Marcus Omofuma (1. Mai 1999);
- U.U. steht der Volxtheater-Karavanenwagen (inkl. Soundsystem?) zur
Verfuegung;
# Aktionen:
[das Ausmass der Aktionen muss in jedem Fall der Groesse der ≥Demo„
angepasst werden, um Kriminalisierung weitestgehend ausschliessen zu
koennen];
- Ein Teil der Strecke soll via U-Bahn zurueckgelegt werden
(U0-Umsonst-PinkFahr-Aktion);
- Fake der SP-Kader-Einlage mittels mobiler Treppe und allgemeiner
Zugaenglichkeit des Buehne (auch fuer ≥einfache Parteimitglieder„);3) Rahmenprogramm:
# Vorgelagerte Auftakt-Vas & dezentrale Aktionen (bereits ab April) in der
ganzen Stadt;
# Diskursive Veranstaltung am Vorabend zum 1. Mai;
# Kuenstlerisches Rahmenprogramm (Ausstellung mit Videos, Performances
usw.);4) Weitere Diskussionpunkte
# ≥Redebeitraege„ vs. ≥Aktionen„
Wenn Redebeitraege, so in Form eines ≥open mics„ und im
≥Selbstrepraesentationsmodus„;
Kein ExpertInnen- oder StellvertreterInnending;
Ein theoretischer Rahmen soll hingegen nicht ueber Reden sondern in
alternativer Form produziert werden, naemlich:
- zum einen ueber Texte (abgedruckt in Spezialausgaben voraussichtlich von
Grundrisse, Kulturrisse und Malmoe);
- zum anderen ueber einen Textpool, der vorerst ueber die Mailinglist,
spaeter u.U. ueber eine Homepage (eigene wiki-Seite; Euromaday-Seite;...)
zugaenglich gemacht werden soll;
# Drei Eckpunkte des MayDay-Konzepts:
a) Prekarisierung von Arbeit und Leben oeffentlich thematisieren und als
Mobilisierungsmoment nutzen;
b) Neue Aktionsformen zum 1. Mai erproben;
c) Internationalismus und transnationale Vernetzung vorantreiben;
# Ausfuehrliche Diskussionen zum Begriff der Prekarisierung selbst sowie
zu angestrebten Zielen & Forderungen;
(u.a. Wie das ganze Spektrum prekarisierter Menschen ansprechen und
mobilisieren – ≥vom Luxus- bis zum Lumpenprekariat„? Inwieweit ist die
Betonung der Unterschiede zw. den einzelnen Kategorien Prekarisierter
noetig und wo laesst sich das Verbindende festmachen? Bzw. sind die
Grenzen nicht ohnedies fliessend und laesst sich mithin die Existenz
≥unterschiedlicher Kategorien„ so gar nicht behaupten? Wie die
verschiedenen Widersprueche, die hier ineinandergreifen (≥Klasse, Rasse,
Geschlecht„) thematisieren?
Andererseites: Ist es notwenidig, gemeinsam konkrete Forderungen (nach
Grundeinkommen o.ae.) zu erarbeiten oder waere es nicht klueger, sich auf
eine Kritik der herrschenden Verhaeltnisse zu beschraenken bzw. auf
abstrakte Forderungen wie ≥soziale Rechte & Sicherheit fuer alle jenseits
von Erwerbsarbeit„? )5) Wunschzettel fuer`s naechste Mal:
- Alle mobilisieren weitere AktivistInnen aus unterschiedl.
Zusammenhaengen (Sans Papiers, Studis usw.)!
- Alle denken sich eine Demoroute aus, ueberlegen sich versch. Aktionen
für die einzelnen Stationen entlang der Route!
- Alle legen einen durchdachten Zeitplan vor!?
(Sonst auch gern Entwuerfe fuer Plakate, Stickers, Homepage usw. sowie
Finanzierungskonzepte und anderes...);6) Naechste Treffen:
# EuroMayda-Treffen im Februar in Paris (genaueres demnaechst hier);
# Das naechste MayDay05-Wien-Treffen findet am 11.02. um 19.30 Uhr im
Ammerlinghaus statt;

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MELDUNGEN UND KOMMENTARE
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05 Dänemark/Wahlen/EU-Gegner/Erfolg
von KPÖ Steiermark <kpoe_stmk (at) hotmail.com>
==============================================KPÖ Steiermark
Lagergasse 98a
8020 Graz

Tel. 03 16 / 71 24 36
Fax 03 16 / 71 62 91
email: kpoe_stmk (at) hotmail.com

Mittwoch, 9. Februar 2005

Presseinformation der KPÖ Steiermark

Dänische Parlamentswahl: Erfolg für EU-GegnerBei der Parlamentswahl in Dänemark haben die EU-Gegner von der Einheitsliste einen Erfolg erzielt. Die Wahlpartei, in der auch dänische Kommunisten vertreten sind, erreichte 6 (4) Mandate und 3,4 (2,4) %. In Kopenhagen stieg der Stimmenanteil auf 9,3 % (plus 2,7%).
Die Einheitsliste wendet sich entschieden gegen den Superstaat EU und lehnt den neuen EU-Verfassungsvertrag ab. Die Parteisprecherin und Parlamentsabgeordnete Line Barfod erklärte in einer Stellungnahme unter anderem, dass das Eintreten für eine bessere Welt den Kampf gegen die EU erfordert.
Dagegen musste die Sozialistische Volkspartei, welche in den letzten Monaten einen Schwenk in Richtung EU vollzogen hatte, Verluste hinnehmen. Sie sank um 0,4% auf 6,0% und verlor ein Mandat: 11 (12).
Der steirische KPÖ-Landesvorsitzende Franz Stephan Parteder nannte das Ergebnis der Einheitsliste am Mittwoch ermutigend für alle EU-GegnerInnen in Österreich: "Es ist keine Schande, wenn man als Kommunist für den Austritt seines Landes aus der EU votiert. Auch das hat das dänische Ergebnis bewiesen".
Rückfragehinweis: 0316 71 24 36KPÖ-Steiermark
Lagergasse 98 a
8020 Graz
Tel.: 0316 71 24 36
Fax 0316 71 62 91
email: kp.stmk (at) kpoe-graz.at; kpoe_stmk (at) hotmail.com

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06 Sozialbericht/Armut/Maßnahmen/Kahr/KPÖ
von "Parteder Franz" <Franz.Parteder (at) stadt.graz.at>
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PRESSEMITTEILUNG DES GRAZER KPÖ-GEMEINDERATSKLUBS

Mittwoch, 9. Februar 2005KPÖ: Armut ist kein Schicksal!

Die Kluft zwischen Arm und Reich wird in unserem Land immer größer. Das zeigt der soeben veröffentlichte Sozialbericht auf. Es genügt aber nicht, auf diese Tatsache hinzuweisen. Man muss etwas dagegen tun. Das stellte die Grazer KPÖ-Klubobfrau Elke Kahr am Mittwoch fest.
Elke Kahr: "Die KPÖ steht auf der Seite der Menschen mit geringem Einkommen. Wir kennen aus unserer täglichen Arbeit in Graz und in den steirischen Gemeinden ganz genau, dass die glitzernde Warenwelt oft nur eine Kulisse ist, hinter der sich Elend verbirgt.
Wichtig ist dabei aber, dass man erkennt: Armut ist kein Schicksal, sondern die Folge von Herrschafts- und Eigentumsverhältnissen in unserer Gesellschaft.
Wir treten für soziale Gerechtigkeit ein und wollen deshalb die Wurzeln der ungerechten Einkommensverteilung beseitigen.
Den Menschen muss aber hier und heute geholfen werden. Deshalb fordert die KPÖ unter anderem:
Mindestlohn von 1.100 Euro. Für Bezieher von Transfereinkommen wie Arbeitslosenunterstützung, Notstand, Sozialhilfe, Kindergeld muss gewährleistet sein, dass diese Einkommen auf ein Niveau angehoben werden, welches ein menschenwürdiges Leben zulässt. Anhebung der Mindestpensionen auf eine wirklich existenzsichernde Höhe.
Sozialpass für Menschen mit geringem Einkommen! Tarif- und Gebührenstopp in den Gemeinden!
Teuerungsausgleich: 100 Euro mehr für jeden.
Zuzahlungsmodell für Wohnungen. Die Wohnkosten dürfen ein Drittel des Familieneinkommens nicht überschreiten.
Diese Forderungen sind finanzierbar durch
Gerechte Umverteilung: Die geschaffenen Werte müssen gerechter verteilt werden; die derzeitige Verteilung zugunsten der Konzerne auf Kosten der Beschäftigten lehnen wir ab!
Schließung von Steuerschlupflöchern und Einführung der Wertschöpfungsabgabe!
Wiedereinführung der Vermögenssteuer für große Vermögen.
Tobin-Steuer auf Spekulationsgewinne.
Rückfragehinweis: Tel. 0316 ˆ71 24 79

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07 Strafanzeige gegen ÖIAG-Vorstand und KapitalvertreterInnen
im ÖIAG- Aufsichtsrat von Werkstatt Frieden & Solidarität
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Werkstatt Frieden & Solidarität
Waltherstr. 15
4020 Linz
Tel. 0732/771094
Fax 0732/797391
e-mail: office (at) werkstatt.or.at
www.werkstatt.or.atLinz, 9. 2. 2005
VA-Tech/ÖIAG/Frieden & Solidarität
Werkstatt Frieden & Solidarität erhebt Strafanzeige gegen ÖIAG - Vorstand und KapitalvertreterInnen im ÖIAG-Aufsichtsrat
Verschleuderung der VA-Tech an Rüstungs- und Atomkonzern geschieht unter klarem Gesetzesbruch
Als Werkstatt Frieden & Solidarität lehnen wir den Verkauf der VA-Tech an den Rüstungs- und Atomkonzern Siemens grundsätzlich ab. Siemens verdient bei Rüstungsprodukten wie dem Kampfbomber Eurofighter und an den Kriegsschauplätzen am Golf und in Afghanistan und ist gemeinsam mit der französischen Framatome einer der größten Atomkraftwerks-produzenten. Siemens steht für eine arbeitnehmerInnen- und gewerkschaftsfeindliche Betriebspolitik. Trotz hervorragender Gewinnsituation wurde mit der Drohung der Standortverlegung Lohnverlust bzw. Arbeitszeitverlängerung von den eigenen Beschäftigten erpresst. Der Verkauf der VA-Tech an Siemens ist aber nicht nur politisch eine Ungeheuerlichkeit, er stellt aus unserer Sicht auch einen groben Verstoß gegen gesetzliche Bestimmungen dar, wie sie im ÖIAG-Gesetz dargelegt sind und im Privatisierungsauftrag der Regierungs konkretisiert wurden (sh. beiliegende Strafanzeige).
· Verstoß gegen den Auftrag der möglichst hohen Wertsteigerung und des möglichst hohen Erlöses für den Eigentümer: Im Zeitpunkt der Beschlussfassung des ÖIAG-Aufsichtsrats, das Übernahmeangebot zum Preis von EUR 55,- anzunehmen, lag der Börsenkurs der VA-Tech-Aktie bereits seit geraumer Zeit bei etwa EUR 60,- In der Folge hat die ÖIAG sämtliche Anstrengungen zu einer Nachbesserung durch Siemens zu kommen, hintertrieben. So hat die ÖIAG mitgestimmt, das Höchststimmrecht im VA Tech-Statut aufzuheben. Das ist zwar in der VA Tech-Hauptversammlung knapp an der erforderlichen Mehrheit von mehr als 75% der anwesenden bzw. vertretenen Aktionäre gescheitert. Wäre diese Aufhebung erfolgreich gewesen, hätte Siemens jeglichen Anreiz verloren, das Übernahmeangebot nachzubessern. Die ÖIAG hätte auf der Basis des ursprünglichen Übernahmeangebots einen um EUR 22,5 Millionen geringeren Verkaufserklös erhalten. Auch in einem Rechtsstreit zwischen VA-Tech und Siemens hat die ÖIAG alles getan, um den Privatisierungsauftrag - Maximierung des Verkaufserlöses - zu verunmöglichen.
· Kein österreichischer Kernaktionär, denn alle maßgeblichen Entscheidungen werden durch die Siemens-Zentrale in München getroffen.
· Verlust vieler Arbeitsplätze in Österreich aufgrund weitgehender Überschneidungen zwischen den Geschäftsfeldern des VA Tech-Konzerns und des Siemens-Konzerns.
· Keine Wahrung der Einheit des Unternehmens
· Keine Garantie der Forschungs- und Entwicklungskapazitäten
· Siemens hat die klare Absicht die VA Tech von der Börse zu nehmen und schwächt damit rechtswidrig den österreichischen Kapitalmarkt.
Wir sehen den Tatbestand der Untreue gem. § 153 Strafgesetzbuch erfüllt und erstatten deshalb Strafanzeige gegen den ÖIAG-Vorstand und die Kapitalvertreter im ÖIAG-Aufsichtsrat. Der Vorsitzende der Werkstatt Frieden & Solidarität MMag. Günter Reder: ≥Es kann nicht so sein, das der ÖIAG-Vorstand und die Kapitalvertreter im ÖIAG-Aufsichtsrat, die sich zum Großteil aus Vertretern der Großindustrie zusammensetzen, sich mit Rückendeckung der Regierung anmaßen, über dem Rechtsstaat erhaben zu sein. Der Verkauf der VA-Tech an Siemens ist ein Lehrbeispiel, wohin Privatisierung führt: ein österreichisches Industriejuwel wird ˆ unter maßloser Bereicherung eines Spekulanten und des absehbaren Verlusts vieler Arbeitsplätze ˆ an einen deutschen Rüstungs- und Atomkonzern verkauft. Und das unter Bruch bestehender Gesetze und Auflagen. Dagegen kämpfen wir politisch und juristisch an. Die vielen positiven Rückmeldungen, die wir bereits erhalten haben, bestärken uns darin.„
Nähere Informationen:
Boris Lechthaler, Tel. 0732/771094, 0664-7607937


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08 Verfahren gegen Spitzenbeamten
von <angela.mores (at) chello.at>
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die "armen" beamten müssen nun auch schon bücher schreiben, um sich gegen "Asylmissbrauch" "wehren" zu können. Aber es gibt doch noch couragierte Staatsanwälte (hofft frau wenigstens).
Auch eine Form des Alltagsfaschismus....ASYLMISSBRAUCHVerfahren gegen Spitzenbeamten wegen Buchs
Weil er in einem Buch 40 Fälle von Asylmissbrauch anprangert, wurde der stellvertretenden Leiter des Bundesasylamtes Salzburg bei Staatsanwalt und Disziplinarkommission angezeigt. Der Vorwurf: Er soll die Amtsverschwiegenheit gebrochen haben.
Zwei Anzeigen wegen "Asylconnection"
Das Buch mit dem Titel "Asylconnection - es ist fünf nach zwölf" hat Hofrat Hermann Winkler die Anzeigen beim Staatsanwalt und der Kommission des Innenministeriums eingebracht. Er darf deshalb bis auf weiteres keine Bescheide unterschreiben und keine Asylwerber befragen.
Winkler soll nach der Anzeige die Amtsverschwiegenheit gebrochen und der Dienststelle die Nebentätigkeit als Buchautor nicht gemeldet zu haben.
Winkler will "täglichen Missbrauch" aufzeigen
Der Grund, warum er das Buch geschrieben hat, ist für Winkler "die eigene Erfahrung, so nicht mehr weiterarbeiten zu können, täglich mit Missbrauch konfrontiert zu werden und sich dagegen nicht wehren zu können. Ich habe wirklich versucht, mit diesen Fallbeispielen aufzuzeigen, dass es sich nicht um Asylfälle handelt, sondern es ist vorwiegend eine illegale Migration, die sich da abspielt."
"Man will es eigentlich nicht wahrhaben, was hier abläuft", ergänzt der Beamte, "Aber die Medien berichten tagtäglich. Sämtliche Einbruchsbanden sind unter dem Deckmantel 'Asyl' unterwegs."


Keine "Scharfmacher" gegen Ausländer
Als "Scharfmacher" bei der Ausländerfeindlichkeit sieht sich Winkler nicht: "Ich habe die Monitoringstelle von der EU in Wien, wo's um Fremdenfeindlichkeit und Rassismus geht, besucht und weiß, wie sensibel dieses Thema ist."
Er sei roter Personalvertreter gewesen, betont Winkler darüber hinaus.
Keine "objektive Sichtweise"?
Das Gericht soll jetzt klären, wie weit Meinungsfreiheit eines Beamten beziehungsweise die Amtsverschwiegenheit gehen, betont Klaus Krainz, stellvertretender Leiter des Bundesasylamtes in Wien: "Es sind sehr viele kritische Anmerkungen drinnen. Was ich persönlich nicht schätze, ist, dass es auch eine Reihe von Angriffen auf Organisationen gibt, mit denen wir sehr gut zusammenarbeiten, die sehr gute Arbeit leisten."
Außerdem "geben die Formulierungen teilweise Anlass zu Zweifel, dass Magister Winkler hier noch objektiv ist in seiner Sichtweise", ergänzt Krainz."


Aufregung steigert Verkaufszahlen
Die Aufregung ist aber auch gut für's Geschäft: Mittlerweile habe sich sein Buch mehrere tausend Mal verkauft, sagt Hofrat Hermann Winkler.
© 2005 | alle Rechte vorbehalten

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INTERNATIONALES
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09 [CUADPUpdate] MOVEMENT DISPATCH: Reminders & Ray Krone
"makeover" & News.... von "Abraham J. Bonowitz" <abe (at) cuadp.org>
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Sent to *ALL* Abolitionists - At Least Once!
Please excuse cross-posts
Feel Free to Forward

Greetings all,
First, with a few days yet to go in dealing with my own version of the nasty flu that's going around, I can't emphasize enough the reminder to wash your hands often and take good care of yourself..... A sick abolitionist is dangerously close to useless....
--abe
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And Now, here are a few reminders, and then some news....:
CONTENTS
St. VALENTINE WAS EXECUTED
ABOLITION DAY - JUST WEEKS AWAY!
We Knew Him When.... THE NEW RAY KRONE DEBUTS THURSDAY NIGHT
Other Ray Krone Appearances THIS WEEK
Sr. Helen in USA Today
George Bush Acknowledges Death Penalty Problems
Job Open at DPIC
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ST. VALENTINE WAS EXECUTED!
Valentine was clubbed to death, then beheaded, on February 14 around 270 C.E. during the Christian persecution. In a way, it could be said he died for love and it may be for this that his feast day, named in 496 C.E. by Pope Gelasius, has become associated with romance....
Get the various full stories at http://www.cuadp.org/valentine.html
THEN, figure out a way to make the most of this "Hallmark Holiday" to bring attention to our issue. Please share your ideas at <cuadp (at) cuadp.org>. Enjoy!
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INTERNATIONAL DEATH PENALTY ABOLITION DAY IS JUST WEEKS AWAY....
Citizens United for Alternatives to the Death Penalty (CUADP) reminds you that March 1st, International Death Penalty Abolition Day, is just weeks away.... Visit http://www.cuadp.org/abolitionday.html for details.
INTERNATIONAL DEATH PENALTY ABOLITION DAY - AN OPPORTUNITY FOR ACTION AND EDUCATION FOR ALTERNATIVES TO THE DEATH PENALTY!
CUADP will issue a press release regarding Abolition Day events nationwide on or about Tuesday, February 22. Please submit your plans via the CUADP Upcoming Death Penalty Related Events Calendar submission form at http://www.cuadp.org/upevents.html . All events will be listed on the calendar and on the Abolition Day site at http://www.cuadp.org/abolitionday.html .
AGAIN: Please submit your events as soon as possible, and not later than 8pm Monday, February 21 to be included in the national press release. ALL EVENTS BETWEEN FEBRUARY 7 AND MARCH 21 CAN BE INCLUDED!!!
It's not difficult to add your event. Just go to http://www.cuadp.org/upevents.html , click on "LIST YOUR EVENTS" and fill in the very simple form. Then, <pam (at) cuadp.org> will format the submission and put it on the web site. People do look at this site - more than 600 distinct visitors every day! Let CUADP help attract people to YOUR events!
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See last years and previous years activities at http://www.cuadp.org/abday2004.html
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WE KNEW HIM WHEN.... THE NEW RAY KRONE DEBUTS THURSDAY NIGHT
THURSDAY at 8pm Eastern Time on your local ABC affiliate - Check Local Listings!
From death row to TV 'Makeover'
By Richard Willing, USA TODAY
Ray Krone's crooked front teeth helped land him on Arizona's death row after a police dentist wrongly linked him to unusually shaped bite marks on a murder victim.
Ray Krone, a former postman, spent 10 years in Arizona prisons, including three on death row, for a murder for which he was wrongly convicted.
[]
Now, with the help of reality television, Krone is hiding the evidence against him.
Krone, once described in Phoenix newspapers as the "snaggletooth killer," was exonerated in 2002 after DNA tests matched another man to the murder of a Phoenix barmaid. He has had his five front teeth replaced courtesy of ABC's Extreme Makeover.
For kicks, the program's doctors threw in some corrective eye surgery, a chin tuck, hair transplants and a laser-driven repaving of decades-old acne scars.
The new and revised Krone is set to be unveiled on an episode Thursday at 8 p.m. It was filmed last month in Dover, Pa., Krone's hometown, after he had spent two months having surgery in Los Angeles. The program's producers won't say, but Krone's lawyer, Christopher Plourd, estimated that the bill for all his repairs topped $200,000.
"I know inside it's still me and nothing has changed," says Krone, 48.
"But I look in the mirror and say, 'Wow, I look 15 years younger. I'm really starting to grow on myself.' "
In Krone's case, it's fitting that the odometer be rolled back.
The former postman spent 10 years in Arizona prisons, including three on death row, for a murder in 1989 for which he was wrongly convicted. Krone was retried after an appeal, then convicted again and given a life sentence, in part based on testimony that his jagged front teeth matched a bite mark on the victim's body.
Since his exoneration, Krone has been writing and lecturing against the death penalty and working odd jobs. He says that he would like to settle down but that dating has proven difficult because of his long absence from society and "frankly, my teeth."
"It works on my self-confidence, especially since I can't forget that they had something to do with what happened to me," Krone says. "It's like, 'So what do you do?' And I'm like, 'Well, I've been working on getting exonerated from a murder I didn't do.' "
Extreme Makeover, which began in 2003, generally lavishes its gifts on frowzy women and nerdy guys. The program was drawn to Krone, executive producer Lou Gorfain says, because he is "articulate" and his story draws attention to injustices in trials and sentencing.
"Who's more deserving of a makeover?" Gorfain asks. "We want to give him back some of the time he lost in prison."
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OTHER RAY KRONE APPEARANCES THIS WEEK
Ray Krone, 100th exoneree from death row, is appearing on the following programs this week.
Entertainment Tonight - NBC at 7 PM (Not sure which day)
Extreme Makeover;- ABC this Thursday night at 8 PM
Good Morning America - Friday morning between 7 and 9 AM
Fox News - Friday morning at 9:30 AM
Catherine Crier Live on Court TV - Friday at 5 PM
The Big Idea with Donnie Deutsch on CNBC - Friday at 10 PM
These are all eastern times.
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SR HELEN IN USA TODAY
Not only was the Ray Krone article in today's USA TODAY, so were the following items:
<http://www.usatoday.com/life/books/news/2005-02-07-prejean-main_x.htm>http://www.usatoday.com/life/books/news/2005-02-07-prejean-main_x.htm
and
<http://www.usatoday.com/life/books/news/2005-02-07-prejean-sidebar_x.htm>http://www.usatoday.com/life/books/news/2005-02-07-prejean-sidebar_x.htm
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GEORGE BUSH ACKNOWLEDGES DEATH PENALTY PROBLEMS
In case you missed it, during the State of the Union address last week, George Bush acknowledged that problems exist in the legal system - particularly in the death penalty system. Too late, of course, for the 155 prisoners he himself has exterminated, but hey, it's a start. CUADP and FADP issued press releases - see below for the FADP version. Here is the AP news item:
<http://sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?file=/n/a/2005/02/03/national/w154836S18.DTL>http://sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?file=/n/a/2005/02/03/national/w154836S18.DTL
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P R E S S R E L E A S E
from
F L O R I DI A N S FOR A L T E R N A T I V E S
TO THE DEATH PENALTY (FADP)
2 February 2005
CONTACT:
Abe Bonowitz: 800-973-6548FADP APPLAUDS PRESIDENT BUSH STATEMENT ON DEATH PENALTY, EQUAL JUSTICE, AND
WRONGFUL CONVICTIONS
Floridians for Alternatives to the Death Penalty congratulates and applauds President Bush for his statements about the appalling state of the criminal justice system in the United States. The statements were made as part of the annual State of the Union address made on Wednesday evening (See text below).
"For Mr. Bush to acknowledge that these problems exist is a major leap forward," said Abe Bonowitz, director of the state wide group based in Gainesville. "As Governor of Texas, Mr. Bush executed 152 prisoners, many of whom would have benefited from the improvements to the legal system that he spoke about tonight. The same is true for the 59 prisoners executed in Florida and the more than 360 prisoners who await death in our state. We look forward to working with the Florida Legislature to address the issues that President Bush has flagged."
See FADP's Legislative Agenda at http://www.fadp.org/2005legislativeAgenda.html
For further comment please contact Abe Bonowitz at 800-973-6548 or <abe (at) fadp.org>
(portion of) TEXT OF PRESIDENT BUSH'S STATE OF THE UNION ADDRESS
[Below are the text comments of President Bush's State of the Union address relating to criminal justice and death penalty issues}
"Because one of the main sources of our national unity is our belief in equal justice, we need to make sure Americans of all races and backgrounds have confidence in the system that provides justice.
" In America we must make doubly sure no person is held to account for a crime he or she did not commit, so we are dramatically expanding the use of DNA evidence to prevent wrongful conviction.
"Soon I will send to Congress a proposal to fund special training for defense counsel in capital cases, because people on trial for their lives must have competent lawyers by their side."
(source: Associated Press)SENT BY:
Abraham J. Bonowitz
Director
Floridians for Alternatives to the Death Penalty (FADP)
800-973-6548 http://www.fadp.org <fadp (at) fadp.org>
PMB 335, 2603 Dr. Martin Luther King Jr. Hwy, Gainesville, FL 32609
Floridians for Alternatives to the Death Penalty works for restorative
justice in the form of effective alternatives to the death penalty. It
does so by
# supporting and coordinating the work of organizations and individuals
# educating and energizing the general public and state legislators
# supporting the many persons affected by capital crime and punishment
# advocating specific legislative improvements**************

JOB OPEN AT DEATH PENALTY INFORMATION CENTER
(Congratulations to Robert Deans, who has vacated this position to take another movement position that has yet to be announced publicly.)
*Position Available: Information Specialist - Death Penalty Information Center*
The Death Penalty Information Center in Washington, D.C. is seeking interested candidates to fill the position of Information Specialist. The Center is a non-profit organization serving the media and public with analysis, research and information on capital punishment. The Specialist assists the Director in planning and carrying out the work of this national public interest organization.
_*Responsibilities*_
The primary responsibilities for this position include:
* Overseeing and updating the Center's Web site
* Managing requests for information on capital punishment from journalists, attorneys, legislators, students and the general public
* Research and data collection for reports and Web pages
* Presentations on the death penalty to student groups and other interested parties
* Maintain databases of death penalty resources
* Preparing financial reports.
_*Qualifications*_
Applicants for this position should possess:
* Excellent communication and writing skills
* Experience with computers, word processing, the Internet, and Web page development (programming not required)
* Demonstrated interest in working on this issue
* Attention to detail and accuracy
* Legal research skills a plus, but not required.
Salary is competitive for non-profit organizations, with excellent benefits and vacation. Those interested should send a resume and letter of interest by email to Heather Wells <hwells (at) deathpenaltyinfo.org> or by mail to the address below before February 25, 2005.
******************

SENT BY:Abraham J. Bonowitz
Director, CUADP
<abe (at) cuadp.org>
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YES FRIENDS!
There is an Alternative to the Death Penalty
Citizens United for Alternatives to the Death Penalty
(CUADP) works to end the death penalty in the United
States through aggressive campaigns of public education
and the promotion of tactical grassroots activism.
Visit <http://www.cuadp.org> or call 800-973-6548
PMB 335, 2603 Dr. Martin Luther King Jr. Hwy
Gainesville, FL 32609
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List archives: http://www.cuadp.org/pipermail/cuadpupdate


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10 Kanan Makiya: The shiite obligation
von "wadi wien" <wadi.wien (at) gmx.at>
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THE SHIITE OBLIGATION
by Kanan Makiya
Wall Street Journal
February 7, 2005The size of the turnout, irrespective of the outcome, establishes that the
Iraqi elections will go down in the history books as a defining event in the
future of the Middle East. For those millions of ordinary Iraqis who risked
making the ultimate sacrifice by braving the bombs and the gruesome
killings, this moment is what the 2003 war was all about.
In spite of the many failings of the occupation regime that ended in June
2004, a fledgling, closely watched democratic process is now a demonstrable
reality in an Arab and Muslim country. Whatever else one may say about how
flawed the electoral system designed by the U.N. was in Iraq, and how
difficult intimidation made it for some Iraqis to vote in at least three of
the 18 governorates, these were genuine elections with thousands of
candidates and a myriad of manifestoes, replete with the kind of backward
politics and ad hominem attacks that only the deep-felt hopes and fears of a
nation actually wrestling with its own demons can give rise to.
* * *
The Arab world has seen elections before. However, virtually all of them
were artificial affairs, their outcomes never in doubt. They were in the end
celebrations of one version or another of autocracy, never a repudiation of
them. That kind of state-management is not what has just taken place in
Iraq. Millions of people actually made choices, and placed claims on those
who will lead them in the future. To act upon one's own world like this, and
on such a scale, is what politics in the purest sense is all about. It is
why we all, once upon a time, became activists. And it is infectious. The
taste of freedom is a hard memory to rub out.
No wonder the political and intellectual elites of the Arab world are so
worried, and no wonder they were so hostile to everything that happened in
Iraq since the overthrow of the Saddam regime. They had longed for failure.
They trotted out the tired old formulas of anti-Americanism to impart
legitimacy to the so-called Iraqi "resistance to American occupation." But
the people of Iraq have put an end to all that. En masse, ordinary people
took to the streets in the second great Iraqi revolt against the politics of
barbarism exemplified by Abu Musab al Zarqawi's immortal words: "We have
declared a bitter war against the principle of democracy and all those who
seek to enact it."
The Iraqi elections are the second great Iraqi revolt against barbarism
because the first took place during the uprising of 1991, when millions of
Iraqis subjected to weeks of aerial bombardment took to the streets and
begged the very allies who had been bombing them to help liberate them from
Saddam's rule. Nothing like that had happened before, just like nothing like
these elections has ever happened in Arab politics.
* * *
The nature of great historical turning points, and the source of the wonder
and beauty that they bring into the world, is that we can't predict their
outcome. The elections are ultimately about what it means to be an Iraqi in
the post-Saddam era. They will produce a leadership in the shape of a
National Assembly that will in turn create a government. But that is not
nearly as important as the fact that the elections will give rise to the
first draft of a document, the constitution, that will define the quality of
being an Iraqi for decades to come. What will such a definition amount to?
We all have opinions. But no one knows.
Having been subjected to the gravest of depredations, and having been
scarred by a brutal dictatorship unmatched in its capacity for cruelty, the
Iraqi people are today an unknown quantity. To be sure, the men and women
who took their lives in their hands as they went out to vote are heroes.
They are heroes in a way that it is difficult for people who have not been
subjected to such abuse and intimidation to understand. But they are also
victims. And, in spite of what so much of modern Arab culture has been
trying to persuade us of in recent years, there is no virtue in victimhood;
it is a debilitating condition, not a quality.
Iraqis have yet to come to terms with the meaning of their victimhood. They
have yet to reconcile this debilitating condition with the political
attributes of citizenship in a new Iraq. Above all, they have yet to create
the leadership that is capable of making them reason through the very many
pitfalls that coming to terms with one's own victimhood entails.
Therefore I am both a happy man today, and a worried one.
I am happy because the people of Iraq are once again taking responsibility
for their own fate. But I am worried because it is not yet clear if any of
the 7,636 candidates who had their names up for election are fully aware of
the dangers that lie in store for their people. This time of course the
threat to Iraqi life and well-being does not come from the Arab nationalism
of the Baath, which subordinated Iraq to the mythology of a single
supposedly yet-to-be-united Arab nation. It comes from the legacy of that
totalizing ideology: the profoundly irrational and self-destructive politics
of shrinking oneself down to the mere fact of one's own victimhood.
The terrible lesson of Palestinian politics is that a leadership that
elevates victimhood into the be-all and end-all of politics brings untold
suffering and misery upon its own people. Given political power, this kind
of a leadership will in turn victimize. This is an iron law of social and
political psychology confirmed by any number of recent historical
experiences. The insurgents in Iraq fully understand this dynamic; in fact
they are counting on it. That is why their goal is not to win over Iraqi
hearts and minds; it is rather to inculcate a state of pervasive physical
insecurity, conducive to the eruption of the most irrational forms of
behavior. Theirs is a politics of fear and intimidation borrowed from that
of the former regime which produced them, and it is a politics designed to
create a backlash among those very Iraqis who so rightfully today wear the
blue-black stain on their right index finger as a badge of honor.
Foremost among those victims are the Shiites of Iraq, of whom I am one.
Shiite parties and 111 coalitions are poised on the verge of a great
electoral victory. But who is this mass of people, politically speaking?
What do they stand for? What kind of a state do they want?
* * *
Since 1968, the Baath have been trashing the only idea that can hold the
great social diversity of Iraq together: the idea of Iraq. Their answer to
the question "Who am I?" was: You are either one of us, or you are dead.
True to their word, they killed anyone who dared to say he was a Kurd or a
Shiite or a leftist, or a democrat and a liberal. Contrary to what many
Iraqi Shiites tend to think nowadays, the Baath never wanted to build a
Sunni confessional state in Iraq. Anti-Shiite sectarianism was introduced on
a large scale after the uprising of 1991. The state that the Baath built in
Iraq up until the 1991 Gulf War was worse than sectarian. It thrived on the
distrust, suspicion and fear that it went about inculcating in everyone. In
this sense it was consistently egalitarian. Atomizing society by breeding
hate and a thirst for revenge was the regime's highest ambition and
principal tool of social control. Every Iraqi -- Kurd or Arab, Muslim or
Christian, Shiite or Sunni -- became both complicit in the Baathist
enterprise and its victim at the same time.
When the Shiites become the majority in a duly elected Iraqi National
Assembly, they will inherit the great burden of a fractured and deeply
atomized country filled with minorities, all of whom have known suffering of
one sort or another. How will they shoulder that responsibility?
A fateful moment of truth came in March last year, during the debate over
the interim basic constitution. A conflict erupted not over the authority of
the interim government or its shape, but rather over the very distant and
abstract notion of how the permanent constitution should be ratified. At
issue was the all-important question of minority rights and federalism.
Specifically, the most contentious item of the draft was Article 61(c),
which held that no future permanent constitution could be ratified if
two-thirds of voters in any three governorates rejected it.
Article 61(c) embodied a principle previously widely accepted by the
democratic Iraqi opposition in exile; namely, that an Iraqi democracy had to
be principally about minority rights, and only afterwards about majority
rule. In other words, the rule of law took precedence over public opinion
and populist sentiment. After intensive discussion, the Iraqi Governing
Council succeeded in reaching a consensus, and the crisis was overcome.
Nevertheless, the incident showed that the idea of Iraq as a pluralist and
accommodating whole was at odds with the Shiite sense of political
entitlement arising from their own previous suffering.
The most fundamental truth of post-Saddam politics in Iraq is that only the
Shiites are in a position to stop the legacy of dictatorship from snatching
victory out of the jaws of its own demise in the shape of escalating
confessional and ethnic violence in the years to come. I said that in 1993,
but the point is a thousand times more relevant today.
By virtue of their numbers, the Shiites in the first place carry the
greatest responsibility for that future, greater than that of any other
ethnic or sectarian group in Iraq. They also have far more to lose than
anyone else, and this too is a lesson the insurgents have understood well.
To be sure, there are hopeful signs, among them Grand Ayatollah Ali
Sistani's call for Shiite restraint in the face of terrorist violence. Yet
the Grand Ayatollah is not a politician, and he has yet to find his moral
equivalent among the politicians. The fact that Iraqis are still competing
with each other over who has suffered the most, and who did or did not
collaborate with Saddam, is a sign that whether or not Saddam is in jail,
what he represented still lives on inside Iraqi hearts. Herein lies the
greatest danger of all for Iraq's future.
* * *
The debate over Article 61(c) prefigures the most fundamental political
struggle that will take place in the National Assembly of the new Iraq --
the struggle over what it means to be an Iraqi. As the majority in the
coming National Assembly, the Shiite leadership will be at the forefront of
this struggle. The selfish sectarian impulse, however understandable and
natural, needs to be turned on its head into a new political idea that
embraces the whole country, one that is neither Arab nor Islamic, but Iraqi.
This idea cannot be built in reaction to perceived enemies, real or
imagined; nor can it be built on exclusions of any kind. It has to be
founded on the principle of tolerance and forbearance. No other formula will
work in Iraq. We Iraqis tried dictatorship; in fact we took it further than
almost anyone else in the world. Still it did not work. The country all but
fell apart. But for a new inclusive idea of Iraq to take hold, the Shiites
in particular have to make a very real sacrifice; they have to think beyond
what is in their own self-interest, narrowly conceived. In so doing they
might just become the agents for a genuine democratic transformation of the
whole Middle East.
Mr. Makiya, author of "The Republic of Fear" (University of California
Press, 1998), among other books, is the founder of the Iraq Memory
Foundation--
WADI - Verband für Krisenhilfe und solidarische Entwicklungszusammenarbeit
e-mail: wadi.wien (at) gmx.at
Tel.: 0699-11365509
Spendenkonto in Österreich:
Kontonummer 07.405.301
Evangelische Kreditgenossenschaft eG BLZ 31800
IBAN: AT10 3180 0000 0740 5301
BIC: EVKRATW1Website mit weiteren Informationen zu Projekten von Wadi und
Veranstaltungshinweisen:
www.wadinet.at
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C) TERMINE
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Donnerstag
http://www.mund.at/butt/Termine/Februar/1002.htm
Freitag
http://www.mund.at/butt/Termine/Februar/1102.htm
Samstag
http://www.mund.at/butt/Termine/Februar/1202.htm
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