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Donnerstag, 18.08.2005

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Editorial  
 

Ziel des widerst (at) nd-MUND (MedienUnabhängiger NachrichtenDienst) ist die möglichst rasche Information über gesellschaftspolitisch relevante Termine, Hinweise und Diskussionsbeiträge zu Widerstand und Antirassismus sowie verwandten Themen ... -> weiter

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INHALTSVERZEICHNIS

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01 [7stern] Heute im 7Stern
von 7stern kultur <7stern.kultur (at) kpoe.at>
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02 Sponsoring Familienzusammenfübrung
von Marion Kremla <kremla (at) asyl.at>
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REDAKTIONELLES

Diese Ausgabe hat Angela Mores (widerstand (at) no-racism.net) zusammengestellt.

Bei weiteren Fragen bitte zuerst unser Editorial lesen.
 
INHALT

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01 [7stern] Heute im 7Stern
von 7stern kultur <7stern.kultur (at) kpoe.at>
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Kulturzentrum 7STERN Siebensterngasse 31, 1070 Mittwoch, 17.August 2005,
20:30 Uhr Boris Randzio und Felix Strasser Â"THEATER DER LETZTEN SEITEÂ"
Das â*≥THEATER DER LETZTEN SEITEÂ" ist ein Sprechtheater-Projekt des
â*≥VEREINS ZUR ANREGUNG DES DRAMATISCHEN APPETITSÂ" (VADA) und beschÀftigt
sich mit der Dramatisierten Archivierung der Weltliteratur unter Anwendung
der Technik der Plotmontage. "Wir sind die Evolutionstechniker, sind die
Entwicklungshelfer der Literaturgeschichte. Wir sind geboren, wo Antonin
Artaud, Karl Valentin und Paul Scheerbart getötet wurden und wo Alexander
Rodtschenko, Raoul Hausmann und Johannes Baader nicht mehr zum Drama
gefunden haben. Unsere Technik sei die Plotmontage." Die Plotmontage ist
ein seit den 20er Jahren vereinzelt angewandtes dramatisches Verfahren der
Zitatekompilation, das in der Dramentheorie nur mangelhaft bis
dilettantisch behandelt wird. Als Konsequenz dieses Mangels und im
BewuÃtsein ihrer Verantwortung gegenÃπber kÃπnftigen Generationen von
Theaterschaffenden haben die Plotmonteure ihr Theatermanifest â*≥Das
Theater der letzten SeiteÂ" verfaÃt. Das Manifest wurde in groben ZÃπgen
am EuropÀischen Treffen Freier Theatergruppen 2005 in St. Pölten
vorgestellt. Von 29. Juli bis 18. August 2005 wird das Manifest in
ausgewÀhlten Orten im deutschen Sprachraum (Ã-sterreich, Deutschland,
Schweiz) im vollen AusmaÃe verlesen. Das Programm setzt sich wie folgt
zusammen: 1. Beispielinszenierung: Boris Randzio und Felix Strasser
â*≥Zitatnost Â- ein FuÃnotendrama. 30 Autoren in einem AktÂ"" 2.
Feierliche Verlesung des Theatermanifests der Plotmonteure â*≥Das Theater
der letzten SeiteÂ" 3. Bei Bedarf anschlieÃend erlÀuternde VortrÀge,
Diskussion Boris Randzio und Felix Strasser «Zitatnost Â- ein
FuÃnotendrama. 30 Autoren in einem Akt» «Ich habe eine Regel: Jedes
GesprÀch aufzugreifen. Wenn man nicht weiÃ, worum es sich dreht, ist es
besonders interessant.» Ivan Schilin in Arkadij u. Boris Strugackij: Die
gierigen Dinge des Jahrhunderts «ZitatnostÂ'» (russ. Zitathaftigkeit) =
der Ausdruck von Ideen und Stimmungen durch Verweis auf Quell-Literatur,
anstatt sie neu zu beschreiben. Sie spielt besonders in der russischen
Literatur eine zentrale Rolle. In «Zitatnost Â- ein FuÃnotendrama» wird
die Assoziationskette zweier aufmerksamer Leser wiedergegeben. Durch die
Ãπbergangslose Kompilation von Weltliteratur, Gebrauchstexten und
anarchistischem Klamauk verschwimmen die scharfen Grenzen der Stilistik.
Dostoevskijs «Schuld und SÃπhne» und etwa der Schnittbogen fÃπr den
Sommerrock in der «Burda» werden völlig gleichberechtigt behandelt.
Boris Randzio und Felix Strasser bringen unter Verwendung einer Leiter und
einer Nussbaumtorte in 90 Minuten Dialoge, Monologe und Miniaturen von
Elias Canetti, Daniil Charms, Fjodor Dostoevskij, Olga u. Adolf Hess,
Arkadij u. Boris Strugackij, Karl Valentin, Robert Walser und vielen
anderen sowie anonyme KreuzwortrÀtsel, Kochrezepte, Schnittmuster und
Leserbriefe. Den Roten Faden bildet die gleichmÀÃige Abwechslung zwischen
ernsten und Komödien-Stoffen, wobei es dem Publikum freisteht, die Akteure
entweder als zwei Komödianten, die sich an Dostoevskij versuchen oder als
zwei klassische Humanisten zu betrachten, die ihre Lehre mit Klamauk
durchsetzen. Den Anteil an Belletristik bilden hauptsÀchlich klassische
Inszenierungen von AuszÃπgen aus Romanen und ErzÀhlungen. Die
Schnittmuster und KreuzwortrÀtsel werden in Anlehnung an ein ArtaudÂ'sches
Mysterientheater umgesetzt. Das StÃπck ist in erster Linie fÃπr die
Auff̹hrung auf Klein- und Kleinstb̹hnen, in Caf̩s und Kellerstudios
konzipiert. «Ich freue mich, Dich hier angetroffen zu haben Â- aber ich
freue mich nur, weil ich jetzt wieder mal die beste Gelegenheit habe, einen
Menschen von der absoluten LÀcherlichkeit des Daseins Ãπberzeugen zu
können. Nu rede Du, sonst komme ich zu kurz bei der Torte.» Die Mumie in
Paul Scheerbart: Die Nussbaumtorte Boris Randzio (geb. 1981 in Salzburg)
Mitwirkung in 20 Inszenierungen der Theater AG des Berliner
Goethe-Gymnasiums. Privater Schauspielunterricht bei Adolfo Assor (Garn
Theater Berlin). BÃπhnentanzdiplom an der Staatlichen Hochschule fÃπr Musik
und darstellende Kunst Mannheim. Hospitanz an der Deutschen Oper Berlin.
Engagement am Ballett des Theater Chemnitz. Eigenchoreographien «Im
Abendrot» (U: Schauspielhaus Chemnitz 2004), «nisi dominus» (U:
Schauspielhaus Chemnitz 2005). Seit 2004 Zusammenarbeit mit Felix Strasser
(«Zitatnost Â- ein FuÃnotendrama. 30 Autoren in einem Akt»; U: Foyer im
KÃπnstlerhaus Klagenfurt 2004). Seit 2005 Chef-Plotmonteur des «Theaters
der letzten Seite». Felix Strasser (geb. 1982 in Klagenfurt) Teilnahme an
Literatur- und Drehbuchwettbewerben, Finalist im ORF-Wettbewerb «Drehbuch
2000». Dreisemestriger Schauspielkurs an der UniversitÀt Klagenfurt.
Co-Regie und Darsteller im Kurzfilm «Dickicht» (2002). Mitglied der
Theatergruppe «DIBRE» (FÃπrst Myschkin in V. Sorokin:
«Dostoevskij-Trip»; P: Europahaus Klagenfurt 2002). Mitglied des
«Tischlerei-Ensembles» von Roland Jaritz (Garcin in J.P. Sartre:
«Geschlossene Gesellschaft»; P: F. J. Sandrisser-Tischlerei Klagenfurt
2005). Seit 2004 Zusammenarbeit mit Boris Randzio («Zitatnost Â- ein
FuÃnotendrama. 30 Autoren in einem Akt»; U: Foyer im KÃπnstlerhaus
Klagenfurt 2004). Seit 2005 Chef-Plotmonteur des «Theaters der letzten
Seite». Die Manifesttournee 2005 durch Ã-sterreich, Deutschland und die
Schweiz endet am 18.08.2005, 20:00 Uhr, im Â"cikÂ" im Klagenfurter
KÃπnstlerhaus

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7stern
mailing list 7stern (at) kpoe.at http://www.kpoe.at/mm/listinfo/7stern

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02 Sponsoring Familienzusammenfübrung
von Marion Kremla <kremla (at) asyl.at>
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From: Marion Kremla <kremla (at) asyl.at>
Subject: Sponsoring Familienzusammenfübrung
Liebe Freundinnen und Freunde, ich streue meine Anliegen wieder einmal
breitwürfig, sorry. Also: dringend gesucht werden SponsorInnen, um einem
seit kurzem anerkannten Flüchtling die Wiedervereinigung mit seiner Familie
aus dem Kongo zu ermöglichen. Er hat seine Frau und drei Kinder seit
sieben Jahren nicht gesehen und kann sie nun, nach seiner Anerkennung als
Flüchtling nachholen. Mit viel Aufwand wurden Visa für Frau und drei
Kinder arrangiert, die Reise organisiert, doch nun fehlen immer noch 1500
Euro. Eine sehr engagierte Flüchtlingsbetreuerin, die den Fall an uns
herangetragen hat, veranstaltet zu diesem Zweck eine Vernissage mit eigenen
Werken. (siehe unten). Bezweifle aber, dass das alleine genügt, deshalb
zusätzlich dieses mail. Außerdem eilt das Ganze, weil das Visum der Frau
bald ausläuft. Daher, wer Geld im Wert von einmal Fortgehen oder einmal
Ausverkauf - Plündern anders anlegen mag, hier die Kontonummer von Eva
Novotny, Kennwort Lubumbashi: PSK (BL 60000) ist 3881817.
Liebe Grüße, Danke
Marion
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C) TERMINE
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Donnerstag
http://mund.at/butt/Termine/August/1808.htm
Freitag
http://www.mund.at/butt/Termine/August/1908.htm
Samstag
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